define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Seit ich das Lenchen und Karla nicht mehr backe, kommt immer wieder die Frage, ob wir auch ein ganz normales Graubrot haben. Das hatten wir, 2 x bisher. Aber es wurde nicht genug gekauft. Anscheinen waren die eben nicht ganz so normalen Brote attraktiver und auch ich muss überlegen, ab welcher Stückzahl ich einen ganzen Ofen heizen kann. Abgestimmt wird wie immer mit den Füßen. Wir versuchen es also nochmal miteinander … Wasser Seit ich das Lenchen und Karla nicht mehr backe, kommt immer wieder die Frage, ob wir auch ein ganz normales Graubrot haben. Das hatten wir, 2 x bisher. Aber es wurde nicht genug gekauft. Anscheinen waren die eben nicht ganz so normalen Brote attraktiver und auch ich muss überlegen, ab welcher Stückzahl ich einen ganzen Ofen heizen kann. Abgestimmt wird wie immer mit den Füßen. Wir versuchen es also nochmal miteinander … WasserZutaten
Roggenmehl 1150
Weizenmehl 1050
Röstbrot
SalzZutaten
Roggenmehl 1150
Weizenmehl 1050
Röstbrot
Salz
Zutaten
Weizenmehl 550
Wasser
Olivenöl
Malzteig (Wasser, Roggenmehl, Gerstenmalzextrakt)
Steinsalz
Tomatenflocken
]]>
Weizenmehl 550
Wasser
Malzteig (Wasser, Roggenmehl, Gerstenmalz)
Gewürzmischung (Schnittlauch, Knoblauch, Paprika, Zwiebeln, Sonnenblumenöl, Kurkuma, Rohrzucker, Oregano, Majoran)
Steinsalz
]]>Dinkelmehl 630
Dinkelmehl 1050
Wasser
Kokosmilch
Kurkumapulver
Sesam, schwarz
Steinsalz
Wer ein Mal in Sizilien war, wird immer wieder zurück wollen. Mir jedenfalls geht es so. Die Liebe zu Sizilien begann in der 12. Klasse mit meiner Vorabi-Klausur über Friedrich II. Erst viel später habe ich es geschafft, hinzureisen. Der Auslöser war die „Tante Poli“- Buchserie von Mario Giordano, in der man schmunzeln und sich wundern kann, aber auch erfährt, was in Sizilien geht und was in Sizilien überhaupt nicht geht. Das Prinzip, jedem Mitmenschen seine bella figura zu ermöglichen und ihn nicht wie eine figuraccia dastehen zu lassen, finde ich im Grundsatz sehr erstrebenswert. Etwas mehr Freundlichkeit miteinander steht uns allen sehr gut.
Wir lernen in den kleinen Krimiromanen weiters, wo man welche Lebensmittel in bester Qualität bekommt. Pistazien beispielsweise sollten aus Bronte kommen, und so tun sie es auch bei uns. Garniert mit Rosenblättern, wie es einer Nymphe schmeichelt, und getoppt mit Mandeln (ebenfalls sehr sizilianisch), ist unsere Galatea eine fein-buttrige Pistazien-Brioche mit großer Sehnsucht nach der Heimat.
Lies‘ mal wieder. Z.B. die „Tante Poldi“-Reihe von Mario Giordano
Weizenmehl
Wasser
Ei, Zucker, Vollmilch
Butter
Pistazienmus
Hefe
Steinsalz
Rosenblüten
Mandelblättchen
Wasser
Weizenmehl 550
Parmesan
Salz
Weizenmehl 812
Wasser
Röstzwiebeln (Zwiebeln, Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Salz)
Bier, hell
Weizenvollkornmehl
Roggenmehl 610
Dinkelmehl 630
Salz
Wasser
Dinkelvollkornmehl
Dinkelmehl Type 1050
Leinsaat braun, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
Steinsalz
Man kann tatsächlich mir nur drei Zutaten beachtliches Brot backen. Man muss ihm nur Zeit geben. Dieses Brot heißt Victor, weil seine Rezeptur auch aus einer entbehrungsreichen Zeit hätte stammen können, in der die Menschen entweder mehr Zeit hatten (das ist auszuschließen, da der Tag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon immer ca. 24 Stunden hatte) oder in der sich die Menschen mehr Zeit für gutes Gelingen gelassen haben, andere Prioritäten hatten.
Mein Opa Fritz war ja Dreher (siehe Werdegang Martina). Er musste in den dunklen Jahren von 1941 bis kurz vor Kriegsende Zahnräder in einer kleinen Produktionseinheit im Sauerland, genauer in Hoppecke-Berg, fertigen. Er hatte dort ein paar Gesellen und im Verlauf des Krieges wurden ihm französische Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit unterstellt. Opa war Pragmatiker durch und durch. Es war zwar Krieg, aber ihm war halt schon klar, dass diesen französischen „armen Hunden“ nur das gleiche befohlen worden war, wie den deutschen „armen Hunden“: Kämpfe für dein Vaterland und stirb dafür mit Freuden. Ich weiß, dass ich verkürze. Es geht letztlich nur um folgendes. Nach Jahrzehnten, und zwar als ich elf oder zwölf war, erhielt Opa Post aus Frankreich. Sie war mehrfach umgeleitet worden, aber letztlich bei ihm angekommen. Es hatte sich jemand bei der Post wirkliche Mühe gegeben. In dem Briefumschlag war ein schwarz/weiß Foto und ein Brief von Victor. Victor war der rangoberste der französischen Soldaten, die Dienst in Hoppecke leisten mussten. Das Foto zeigte Opa und Victor. Victor hatte das Foto nach Jahren wiedergefunden und auf gut Glück an die von Opa auf der Rückseite angegebene Adresse geschrieben. Victor und seine liebe Frau Mireille lebten in Merville bei Lille. Ihr Sohn Jean-Pierre und seine Frau Suzette haben zwei Kinder, Sophie und Sébastien. Die Kinder sind ungefähr im Alter von meinem Bruder und mir. Über ein paar Jahre haben sich diese drei Generationen wechselseitig besucht, bis zuerst Victor, dann mein Opa starben. Ich könnte eigentlich nochmal einen Kontakt versuchen.
„Victor“ ist eine Erinnerung und Mahnung daran, dass Entbehrung nicht nur Schlechtes hervorbringt, sondern das Einfache ehrt. Dass unter den widrigsten Umständen Freundschaften entstehen können, wenn Menschen einander als Menschen respektieren. Und nicht zuletzt war Victor M. ein großartiger Mensch, der seinen Blick wie Opa nicht von nationalistischem Gehetze trüben ließ. Adieu, Victor!
Lies‘ mal wieder. Z.B. die Tetralogie zum „Friedhof der vergessenen Bücher“:
„Der Schatten des Windes“- „Das Spiel des Engels“ – „Der Gefangene des Himmels“ – „Das Labyrinth der Licher“
Wasser
Dinkelmehl 1050
Dinkelmehl 630
Dinkelvollkornmehl
Salz